Die Reha-alls neu

Von der Kinderintensiv in Pforzheim kamen wir nach knapp 4 Monaten in die Kinderklinik nach Schömberg. Diese ist eine tolle Reha-Einrichtung, in der wir uns natürlich erst einmal zurecht finden mussten. Die meisten Eltern kommen mit ihren Kindern nach Hause und dann beginnt die Kennenlernphase. Diese startete bei uns erst so richtig, als wir in Schömberg angekommen waren.

Wir hatten wirklich tolle Ärzte und Schwestern die auch unsere Sorgen ernst nahmen und viel Verständniss dafür hatten, dass wir doch etwas...naja...verloren waren. Wir stellten uns natürlich viele Fragen: 

 

Wie geht es jetzt weiter? 

Was hat Sophia überhaupt? 

Was brauchen wir denn alles für zuhause? 

Wann können wir denn nach Hause? 

 

Fragen über Fragen, die uns aber alle professionell und Schritt für Schritt beantwortet wurden. Klar und einfach war eigentlich die Antwort auf die Frage: "Wann können wir nach Hause?"

 

Antwort: "Sobald Sie alles was an Sophia getan werden muss beherrschen"  

Somit war alles klar. Machten wir uns also an die Arbeit!

 

In den folgenden Monaten lernten wir, wie man eine Kanüle wechselt, was beim Absaugen zu beachten war, wie wir die Beatmungsschläuche an Ihrem Gerät wechseln, wie wir die PEG-Sonde pflegen, wie man die Nahrungspumpe bedient und sooooooo viel mehr.

 

Wir lernten auch Sophia besser kennen. Was sie mochte, was sie nicht leiden konnte, wie sie sich in bestimmten Situationen verhielt. Es waren wirklich spannende Monate mit vielen Höhen und auch Tiefen. 

Man freute sich, wenn man etwas schon beherrschte, ohne, dass die Schwester daneben stehen musste. Man war aber auch immer wieder sehr kraftlos und ausgelaugt. Sich immer wieder zu überwinden kostet sehr viel Energie.

 

Wir sind der Kinderklinik in Schömberg bis heute zu großem Dank verpflichtet, denn Sie haben es uns ermöglicht Sophia nach Hause zu holen!

 

 

 

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© Melanie und Eduard Vorat